PIPe Verfahren - Kaliberbersten mit flexibel umlenkbaren Seilberstern, bis 40 to

		verfahren/X_400_kaliberbersten.jpg

PIPe Verfahren

PIPe ist ein umweltschonendes Verfahren, mit dem Altrohrleitungen aller gängigen Werkstoffe grabenlos in gleicher Trasse erneuert werden können.

Mit dem Seilberster TERRA-EXTRACTOR werden Kurzrohrmodule taktweise in marode Abwasser- oder Versorgungsleitungen eingezogen. Bei diesem Rohr-in-Rohr Verfahren ist der Aussendurchmesser des Neurohrs geringer als der Innendurchmesser des Altrohrs und wird durch neue volltragfähige Rohre ersetzt.

Eine Verdrängung in das umgebene Erdreich erfolgt nur in Leitungsabschnitten mit reduziertem Innendurchmesser, z.B. bei einem Abflusshindernis, Versatz, Deformation oder Bruch. Hausanschlüsse können neben der offenen Bauweise auch grabenlos mittels Roboter an das Neurohr angeschlossen werden. Der Einsatz erfolgt im Bereich DN 150 – 500 mm. Das PIPe-Verfahren entspricht dem Stand der Technik und ist im Merkblatt DWA M 143 Teil 15 „Sanierung von Entwässerungsleitungen ausserhalb von Gebäuden“ geregelt.

Wie im Bild dargestellt, werden beim PIPe-Verfahren die Kurzrohrmodule über ein Zuggestänge mit durchgehendem Aussengewinde und über die hintere Spannplatte miteinander und mit dem Kalibrierkopf sicher zu einem Rohrstrang verspannt. Zur Montage eines neuen Kurzrohrmoduls muss nur ein weiteres Zuggestängestück angeschraubt werden. Das Verspannen erfolgt mit einem leichten Elektroschrauber. Die Kurzrohrmontage geht beinahe doppelt so schnell wie bisher üblich (Patent angemeldet).



 nach oben

TERRA AG für Tiefbautechnik - Hauptstrasse 92 - 6260 Reiden - Schweiz - Tel. +41 62 749 10 10 - office@terra-eu.eu